Praxis für Naturheilkunde Hennebach-Werner

Sylvia Hennebach-Werner

Patienteninformation zum Thema  Heilpraktiker

Über Heilpraktiker wird viel geredet, im Guten wie im Schlechten. Die Ansichten über diesen Beruf reichen vom Guru bis zum Scharlatan.

Der Heilpraktikerberuf ist durch das Heilpraktikergesetz vom 17. Februar 1939 gesetzlich geregelt. In der Bundesrepublik Deutschland dürfen nur zwei Berufssparten die "Linderung und Heilung von Krankheiten am Menschen" ausüben. Ärzte und Heilpraktiker, sonst niemand.

Für die Ausübung des Heilpraktikerberufes ist eine staatliche Prüfung Voraussetzung.

Das Erlangen der Erlaubnis zur Ausübung unterliegt einer gründlichen Prüfung beim Amtsarzt. Die Prüfungen hierzu sind seit einigen Jahren standardisiert und bestehen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Das "medizinische Niveau" ist in etwa äquivalent zum allgemeinen Medizinstudium der Schulmedizin nach dem "Gegenstandskatalog 3". Grob gesagt muss ein Heilpraktiker heute mehr über Schulmedizin wissen als ein Arzt vor noch 30 Jahren.

Die Grenzen eines Heilpraktikers:

Ein Heilpraktiker darf bis auf wenige Ausnahmen im ganzen Bereich der Medizin tätig sein. Lediglich einige wenige, meist übertragbare Erkrankungen (Cholera, Malaria, Pest, Geschlechtserkrankungen u.a.), sind der Behandlung durch approbierte Ärzte vorbehalten. Auch bestimmte Medikamente dürfen von einem Heilpraktiker nicht verordnet werden. Es sind meistens alle "Allopatika" (Antibiotika, Narkotika, Cortison-Präparate  u.a.) bzw. Medikamente, die von Naturtherapeuten - bis auf Notfälle - meistens abgelehnt werden. Darüber hinaus muss natürlich jeder nach der Sorgfaltspflicht die Grenzen seiner Möglichkeiten kennen und bei Gefahr für den Patienten rechtzeitig die adäquate Maßnahme - u.a. Einschaltung der Schulmedizin - einleiten.

Die "Waffen" eines Heilpraktikers:

Die meisten Heilpraktiker konzentriert sich auf einige wenige Naturheilverfahren und wendet sie ganzheitlich an. Naturheilverfahren sind Methoden, die seit vielen Jahrzehnten, oft gar Jahrtausenden angewandt werden. Im Laufe der Zeit wurden sie verfeinert und dies oft dank der modernen Technologie.

Hier eine kleine Auswahl der wichtigsten Verfahren:

Homöopathie, Akupunktur, Diätetik, Phytotherapie (Pflanzen-Therapie), Chiropraktik, Bowen-Therapie, Wirbeltherapie nach Dorn, Neural-Therapie, Darmsanierungen, Schröpfen, Baunscheidtieren, Heilmassagen, Farbpunkt-Therapie, Heilhypnose, Sauerstoff/Ozon-Therapie, Elektroakupunktur nach Voll, Kinesiologie, Bioresonanz-Therapie u.v.a.

Es sind Verfahren, die so lange im Einsatz sind, dass die Wirkungsweise gesichert ist und Gefahren ausgeschlossen werden können.

Fazit: Was ist ein Heilpraktiker?

Ich würde ihn als einen "Allgemeinmediziner" bezeichnen, der sich ganzheitlichen überlieferten, auf den aktuellen Stand gebrachten Therapieverfahren bedient. Er ist kein Spezialist, er behandelt immer den ganzen Menschen inklusive der seelischen Seite. Er nimmt sich Zeit für seine Patienten und versucht deren Situation im Ganzen zu begreifen und positiv zu beeinflussen.

Dabei gilt der Grundsatz: Der Therapeut hilft - die Natur heilt ! ! !